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Thomas Bunke
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Forschung zum Thema Elektrosmog:

File link icon für Appell der Ärzte gegen Mobilfunkstrahlung.pdf Appell der Ärzte gegen Mobilfunkstrahlung PDF (100 KB)

Biologische Effekte elektromagnetischer Felder
2. Internationaler Workshop - Rhodos, Griechenland 2002

Europäisches Parlaments zum Thema Elektrosmog
Veröffentlichung des Europäischen Parlaments zum Thema Elektrosmog

Beschwerden durch Radarstrahlung am Züricher Flughafen
Anwohner klagen unter massiven Beschwerden durch Radarstrahlung am Züricher Flughafen

Freude am Senken:
BMW Group erlässt drastisch reduzierten Strahlungsgrenzwert

"Da geht's hin - wir machen das"
Vodafone sucht Konsens / Experten widerlegen "Märchen vom harmlosen Mobilfunk"

Bestätigt:
Magnetfelder können Gehirnzellen schädigen Niederfrequente elektromagnetische Felder verursachen DNA-Brüche

Forschung - Bestätigt: Magnetfelder können Gehirnzellen schädigen Niederfrequente elektromagnetische Felder verursachen DNA-Brüche

Elektromagnetische Felder mit niedriger Frequenz können in Gehirnzellen von Ratten Schäden an der Erbsubstanz verursachen. Diese Schäden summieren sich bei längerer Einwirkung der Felder, entdeckten amerikanische Forscher. An dieser Zerstörung der DNA sind wahrscheinlich Eisenteilchen und freie Radikale beteiligt, schreiben die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Environmental Health
Perspectives (Online-Vorabveröffentlichung).

Wissenschaftler hatten schwache elektromagnetische Felder lange Zeit für harmlos gehalten, da ihre Stärke nicht ausreicht, um chemische Bindungen zu zerstören. Neuere Studien deuten jedoch darauf hin, dass die Felder dennoch lebendes Gewebe beeinflussen können.

Auch die Ergebnisse von Henry Lai und Narendra Singh von der Universität von Washington in Seattle stützen diese These: Die Wissenschaftler hatten Ratten 24 oder 48 Stunden lang schwachen elektromagnetischen Feldern mit einer Frequenz von 60 Hz ausgesetzt, wie sie typischerweise auch von Haushaltsgeräten produziert werden, und anschließend die Gehirne der Tiere untersucht.

Dabei fanden die Forscher deutliche Schäden an der Erbsubstanz und einen ungewöhnlich hohen Anteil toter Zellen. Je länger das Feld eingewirkt hatte, desto mehr DNA-Schäden stellten die Forscher fest. Lai und Narendra vermuten, dass die Magnetfelder auf die Eisenteilchen in den Zellen wirken. Wenn sich diese geladenen Teilchen verändern, steigt die Menge des freien Eisens in der Zelle.

Durch Reaktionen mit verschiedenen Substanzen kann dieses Eisen die Bildung hochreaktiver freier Radikale erhöhen, die ihrerseits dann mit anderen Biomolekülen reagieren und sie dabei zerstören. In weiteren Versuchen konnten die Forscher diese Vermutung bestätigen: Sowohl das Abfangen der freien Radikale als auch eine Verminderung der Menge an freiem Eisen schützte die Ratten vor den Gehirnschäden.

Gehirnzellen haben im Vergleich zu anderen Körperzellen einen recht hohen Eisengehalt. Daher seien sie möglicherweise besonders anfällig für Schäden durch die niederfrequenten Magnetfelder, meinen die Forscher. Die Ergebnisse seien jedoch kein Grund zur Panik, schreibt Lai. Sollten sie sich aber in weiteren Untersuchungen bestätigen, müsse versucht werden, die tägliche Belastung durch die magnetischen Felder so gut wie möglich zu vermindern.

Viele Haushalts- und andere Elektrogeräte wie Rasierapparate, Backöfen, Kaffeemaschinen, Uhren und elektrische Haartrockner senden elektromagnetische Felder mit Frequenzen von 50 beziehungsweise 60 Hertz aus.


ddp/bdw - Ilka Lehnen-Beyel
20.02.2004 - Medizin