staatl. gepr. Elektrotechniker & Rutengänger
Baubiologische Messtechnik & Umweltanalytik
Schimmelpilzberatung & Messung Luftschadstoffe

Büro Rhein-Main: Thomas Bunke
Mauerweg 12, 61440 Oberursel
Tel.: +49 (0) 6171 9891983
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Thomas Bunke
Thomas Bunke

Forschung zum Thema Elektrosmog:

File link icon für Appell der Ärzte gegen Mobilfunkstrahlung.pdf Appell der Ärzte gegen Mobilfunkstrahlung PDF (100 KB)

Biologische Effekte elektromagnetischer Felder
2. Internationaler Workshop - Rhodos, Griechenland 2002

Europäisches Parlaments zum Thema Elektrosmog
Veröffentlichung des Europäischen Parlaments zum Thema Elektrosmog

Beschwerden durch Radarstrahlung am Züricher Flughafen
Anwohner klagen unter massiven Beschwerden durch Radarstrahlung am Züricher Flughafen

Freude am Senken:
BMW Group erlässt drastisch reduzierten Strahlungsgrenzwert

"Da geht's hin - wir machen das"
Vodafone sucht Konsens / Experten widerlegen "Märchen vom harmlosen Mobilfunk"

Bestätigt:
Magnetfelder können Gehirnzellen schädigen Niederfrequente elektromagnetische Felder verursachen DNA-Brüche

Forschung - Freude am Senken: BMW Group erlässt drastisch reduzierten Strahlungsgrenzwert

Sensationen sickern zuweilen nur langsam an die Öffentlichkeit:
Bereits im vergangenen Jahr hat der Automobilhersteller BMW die zulässige Strahlungsbelastung seiner weltweit rd. 105 000 Mitarbeiter durch betriebliche DECT-Telefone auf höchstens 100 µW/m² reduziert.

Dieser Wert liegt um den Faktor 100 000 unter dem derzeitigen gesetzlichen Grenzwert. Wie dem izgmf auf Anfrage mitgeteilt wurde, hat sich die Abteilung Arbeits- und Umweltschutz bei BMW intensiv mit der Sachlage beschäftigt. Sie hat Expertenrat von beiden Seiten eingeholt (z. B. bei Prof. G. Käs und beim DECT-Lieferanten Siemens) und sich dann für die drastische Reduzierung entschieden, die, wie es heißt, für die gesamte BMW Group weltweit gültig sei.

Zur Einhaltung des BMW-Grenzwerts wurde die Sendeleistung der DECT-Basisstationen (Mittelwert 10 mW, Spitzenwert 250 mW) durch den Einbau von Dämpfungsgliedern zunächst soweit verringert, dass auch in unmittelbarer Nähe einer Station der BMW-Grenzwert eingehalten wird.

Insbesondere im Münchener Forschungszentrum (FIZ) konnte dann jedoch die Funkversorgung nicht mehr zuverlässig gewährleistet werden. Grund:
In dem Büro- und Laborkomplex lassen sich dämpfende Trennwände problemlos versetzen oder neu einziehen. Etliche DECT-Basisstationen im FIZ müssen daher mit höherer Leistung senden als ursprünglich geplant.

Um den BMW-Grenzwert dennoch einzuhalten, wurden diese in Deckennähe montierten Stationen mit einem Kostenaufwand von rd. 100 000 Euro - getragen von BMW - durch metallbedampfte Glasscheiben abgeschirmt. Diese "Deflektoren" sind nahe der Stationen montiert, sie lassen die seitliche Abstrahlung ungehindert zu, schützen jedoch den unterhalb einer Station sitzenden Mitarbeiter.

BMW ließ die Deflektoren bei einem Zulieferer anfertigen, der bei Interesse auch andere Firmen damit beliefern könnte. Schlichte Metallplatten haben dieselbe Schutzwirkung, die schmucken Glasplatten wurden nur wegen der Optik gewählt.


Quelle:
www.izgmf.de


Sehr geehrte Damen und Herren,

die Grenzwertfestsetzung von BMW-Group auf 1/100 000 des heute noch gültigen gesetzlichen Grenzwertes wurde bewirkt durch Beeinträchtigungen der Mitarbeiter wie Kopfschmerz, verminderte Leistungsfähigkeit und vegetative Störungen.

BMW erkannte das Problem, handelte gesundheitsbewußt für seine Mitarbeiter und übernahm damit eine Vorreiterrolle in der gesundheitlichen Vorsorge.

Dieses Beispiel demonstriert die Notwendigkeit einer Grenzwertabsenkung auf mindestens den Salzburger Wert im Wohnbereich, wo Alte und Junge, Gesunde und Kranke bis zu 24 Std leben, also auch in der Schlafphase, im Vergleich zu einer mittleren Verweildauer an der Arbeitsstätte von 8 Std.

Mit freundlichen Grüßen

W. Kirchhof, BI Gräfelfing

--------------- Nachricht erhalten von MdL a.D. Volker Hartenstein