staatl. gepr. Elektrotechniker & Rutengänger
Baubiologische Messtechnik & Umweltanalytik
Schimmelpilzberatung & Messung Luftschadstoffe

Büro Rhein-Main: Thomas Bunke
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Thomas Bunke
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Glossar

Was ist eine geologische Verwerfung?

Eine geologische Verwerfung bezeichnet eine Bruch- oder Zerreißstelle im Gestein; dabei wurden zwei so genannte Krustenteile gegeneinander über eine Entfernung von mehreren dutzend bis zu hundert Kilometern versetzt. Andere Benennungen für die (geologische) Verwerfung sind Verschiebung, Sprung, Bruch oder Störung. Als Sprunghöhe oder Sprungweite wird der Versatz bezeichnet.

Als geologische Verwerfung wird allerdings nur das Ergebnis eines Bruches von Gestein benannt, mit dem Begriff Störung allein kann auch nur eine plastische Verformung der Gesteine gemeint sein.

Ursachen für die geologische Verwerfung:

Als Ursache für eine geologische Verwerfung lässt sich meist ein Erdbeben nennen. Meistens entstehen im Zuge eines Erdbebens auch geologische Verwerfungen, welche wiederum im Zusammenhang mit Schwächezonen, die alt angelegt sind, stehen. Die Mechanik des Erdbebenherdprozesses wird durch diese Schwächezonen bestimmt. Ein weiterer Auslöser wären seismische Schockwellen, welche bei Impakten entstehen.

Die geologische Verwerfung ist stets mit ausgeprägten Trennflächen verbunden, darunter versteht man Spalten und Klüfte, wo sich auf Grund der Reibung des Gesteins glatte, mitunter sogar spiegelnde Flächen bilden können. Dabei entstehen die Bewegungsrillen, welche man auch als Harnische bezeichnet. Es ist ebenfalls möglich, dass die Gesteine in den Bereichen der Verwerfung zu tektonischen Brekzien oder Myloniten zerrieben werden.

Nun gibt es unterschiedliche Arten von geologischen Verwerfungen. So unterscheidet man die normale geologische Verwerfung, welche Abschiebungen sind, von der der inversen Verwerfung, welche eine Über- oder Aufschiebung bezeichnet. Eine normale geologische Verwerfung wird durch die Dehnung der Gesteine auf die Seite verursacht. Eine Aufschiebung entsteht durch eine seitliche Zusammenpressung und erstreckt sich in den meisten Fällen über Verwerfungsflächen, die flach sind. Schließlich gibt es noch die Blattverschiebung, eine geologische Verwerfung, die bei seitlichen ausgleichenden Bewegungen entsteht. Man bezeichnet diese auch als Horizontal-, Seiten- oder Transversalverschiebung.

In der Baubiologie werden geologische Verwerfungen hauptsächlich durch Rutengänger gesucht um zu vermeiden, dass Menschen ihre Bettstelle auf diesen, für den Körper ungünstigen Plätzen stehen haben, um die optimale, nächtlich Regeneration sicher zu stellen. Die geologische Verwerfung ist eine der fünf bekannten Arten von geopathogenen Abstrahlungen aus der Erde, denen der Mensch wenigstens in der Nacht ausweichen sollte.

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